Hallo Zweibeiner. Wir müssen reden. Der Sommer ist da, und während du in kurzen Hosen und Sandalen die Sonne feierst, trage ich... nun ja, einen permanenten Pelzmantel. 🥵

Damit unsere Wohngemeinschaft die Hundstage übersteht, habe ich ein paar neue Hausregeln aufgestellt:

1️⃣ Der Barfuß-Test: Wenn du nicht barfuß über den Asphalt laufen willst, will ich das auch nicht. Meine Pfoten sind hochempfindlich! Ab jetzt gilt: Gassi nur auf Gras oder im kühlen Wald.
2️⃣ Denksport statt Marathon: Bitte keine epischen Slalom-Trainingseinheiten in der Sonne. Lass uns lieber eine Runde Leckerlis im Schatten erschnüffeln. Das strengt mein Gehirn an und lässt meine Zunge im Maul.
3️⃣ Die Eis-Prämie: Jede erfolgreich absolvierte Übung im Schatten wird ab sofort mit einer Kugel Hundeeis vergütet. Über die Währung lässt sich nicht verhandeln.


Jeder Hund soll lernen einen Maulkorb zu tragen. Warum? Ein Maulkorb schützt nicht nur andere Individuen vor einem möglichen Hundebiss sondern auch den Hund selbst vor potentiell giftigen Substanzen, die er fressen könnte. In manchen Regionen auf dieser Welt muss ein Hund einen Maulkorb tragen, z.B. im Bus, Tram, Zug. Deshalb ist es wichtig, dass ein Hund einen Maulkorb stressfrei tragen kann. 

Ein Maulkorb muss gut sitzen. Der Hund muss gut hecheln und damit trinken können. Die Gewöhnung an einen Maulkorb erfolgt in kleinen Schritten. 

Beutfangverhalten/Jagdverhalten wird gezeigt unabhängig von Hungergefühl, weil es deinem Hund ganz einfach Spass macht (Lustgefühl) und einen selbstbelohnenden Charakter hat. Dieses Verhalten kann nicht gelöscht werden. Jagen hat nichts mit Aggression gemein. Je öfter ein Hund Erfahung im Jagen sammeln kann, desto ausgeprägter wird er dieses Verhalten zeigen. 
Der Samojede auf dem Bild zeigt ein typisches Element aus der Handlungskette  des Jagdverhaltens, das sogenannte "Pointen". Er erstarrt, fixiert und lauert, damit weist er auf Beute hin, in diesem Fall eine Maus. 

Gib deinem Hund ausreichend Zeit, auf dem Spaziergang seine Welt zu erschnüffeln. Das sogenannte "Zeitungslesen" ist für Hunde super wichtig. Der Geruchssinn ist der stärkste Sinn eines jeden Hundes. Über das Riechen erkundet dein Hund die Welt. 

Viele Hunde lieben es, sich im Gras zu wälzen. Wälzen gehört zum Komfortverhalten und dient der Körperpflege und der Behaglichkeit. Sollt dein Hund mal sehr unangenehm riechen (sich wälzen in Kot, Schlamm, Aas), nachdem er sich gewälzt hat, dann hilft in der Regel kein Hundeschampoo. Nimm anstelle von Hundeschampoo Tomatenketchup (Tomatengeruch überlagert den Gestank und unsere Nase nimmt den ursprünglichen Geruch weniger gut wahr) und massier es in das feuchte Fell deines Hundes ein, lass es ca 5 Minuten einwirken und wasche es danach mit klarem Wasser oder mit einem milden Hundeschampoo aus. In der Regel braucht ein Hund nicht oft gewaschen zu werden, es gilt so selten wie möglich, alle 1-3 Monate reicht ein Bad für die meisten Hunde. Oft reicht es aus dem Hund die Pfoten mit Wasser abzuspülen (danach gut trocknen, unbedingt auch zwischen den Zehen!). 

Bellen wird in unserer Gesellschaft häufig als "Lärm, der stört" angesehen. Das Bellen dient dem Hund zur Kommunikation. Im Gegensatz zu Wölfen bellen Hunde viel häufiger. Wenn ein Wolf bellt, dann meist bei Gefahr als Warnsignal an andere Rudelmitglieder oder es dient der territorialen Abwehr. Hunde bellen viel häufiger, vor allem, wenn sie mit Menschen zusammenleben (streunende und wildlebende Hunde bellen seltener). Hunde bellen in unterschiedlichen zusammenhängen. Sie bellen um fremde Personen, Geräusche oder Bewegung in ihrem Revier zu melden ("Alarmanlage"), um Aufmerksamkeit zu bekommen (Hunde lernen schnell: wenn der Hund bellt, regiert der Mensch), bei Frust oder Langeweile, Angst oder Unsicherheit (Distanz herstellen), bei Aufregung oder Freude (Wiedersehen eines Hundekumpels). 

Die Leinenführigkeit gehört zur Grundausbildung eines jeden Hundes. 
Mit "Leinenführigkeit" ist das Gehen an lockerer Leine gemeint. Dein Hund soll dabei nicht an der Leine ziehen, er muss aber auch nicht konzentriert neben dir gehen. 

Für die Leinenführigkeit benötigen wir kein Signal. 

Eine solide Leinenführigkeit ist ein hohes Trainingsziel, das bereits mit dem Welpen geübt werden soll. Es gibt Hunde, die gehen von sich aus leinenführig (die Ausnahmen), dann gibt es wiederum andere, die lernen es kaum oder tatsächlich nie, das ist sehr individuell, aber auch sehr stark rassebedingt. 

Hunde gehen grundsätzlich schneller als wir Menschen. Dazu kommt, dass Hunde ständig von interessanten Gerüchen, die wir gar nicht wahrnehmen können, aus der Umwelt verleitet werden. Hunde wollen vorwärts kommen und ein Ziel erreichen, und das Ziehen an der Leine hat für manch einen Hund rasch belohnenden Charakter. 

Die Lerntechnik "Locken" eignet sich für den Erwerb einer neuen Verhaltensweise sehr gut. Sobald jedoch dein Hund die neue Verhaltensweise mehr oder weniger verstanden hat, musst du das Lockmittel (reines Hilfsmittel zum Erwerb einer neuen Verhaltensweise) abbauen. 

Warum? 

Weil das Lockmittel sonst für deinen Hund zum wichtigsten Bestandteil der Übung wird. Dein Hund nimmt eine Erwartungshaltung ein, und das willst du nicht. Du willst, dass dein Hund das Verhalten nach der Erwerbsphase auch zeigt, ohne dass du das Lockmittel einsetzt.
Was passiert, wenn du das Lockmittel nicht wieder abbaust, sowie dein Hund das Prinzip der Übung verstanden hat? 

Dein Hund führt eine Verhaltensweise nur dann aus, wenn das Lockmittel präsent ist (Erwartungshaltung). Zum Beispiel erkennst du das daran, dass dein Hund dein Rückruf nur dann befolgt, wenn er sieht, dass deine Hand in den «GoodyBag» greift oder du ihm die Futtertube fröhlich in der Luft winkend präsentierst. 

Naima (meine Hündin im 2021 verstorben mit 13.5 Jahren) ist in meinem Herzen. Quirlig wie sie war, sehr ich sie noch heute neugierig die Welt erkunden.

Eine kurze Erläutering wie du deinem Hund beibringen kannst, ein Target zu berühren (mit der Nase oder mit der Pfote).

Aufbau Target-Training:
1. Platziere ein Bodentarget (irgend ein flacher Gegenstand, z.B. ein Frisbee)
2. Beobachte dein Hund. Interessiert er sich für das Target?
3. Dein Hund interessiert (z.B. schaut zum Target, schnüffelt daran) sich für das Target. Du verstärkst nun jegliches Verhalten (z.B. Hund schaut zum Target, geht zum Target, schnüffelt am Target, etc.), das in Richtung Target geht. Zum Verstärken eines Verhaltens kannst du den sekundären Verstärker (z.B. ein Clicker) benutzen worauf ein primärer Verstärker (z.B. ein Leckerli) folgt. Beachte: ein sekundärer Verstärker muss zuerst mit einem primären Verstärker assoziiert werden (du erinnerst dich an die klassische Konditionierung?)
4. Falls dein Hund sich gar nicht für das Target interessiert, hilf ihm und zeig es ihm, du darfst ein Lockmittel benutzen, das du auf das Bodentarget legst (z.B. ein Leckerli) und dein Hund es fressen darf. 
5. Nimm das Bodentarget auf und platziere es woanders. Lass dein Hund ruhig mal selber überlegen, gib ihm etwas Zeit selber herauszufinden, was wir von ihm wollen. Aber hilf ihm, wenn er gar nicht weiss, was er tun soll. 
6. Belohne dein Hund für das Interesse am Target und fordere mehr von deinem Hund, aber in kleinen Schritten. 
7. Ziel ist es, dass dein Hund auf dein Signal hin zum Target geht und beide Pfoten auf das Target setzt und auf dem Target stehen bleibt, bis du ihn dafür belohnst und wieder "frei" gibst. 

Senior
Ab dem 7./12. Lebensjahr (individuell, je nach Rasse und Grösse) nimmt die Leistungsfähigkeit deines Hundes ab. Dein Hund hört und sieht zusehends schlechter. Sein Geruchsinn allerdings ist nach wie vor leistungsfähig. Alte Hunde können dement oder inkontinent werden, bekommen Probleme wie Arthrose, etc. 
Dein alter Hund mag nicht mehr auf lange Spaziergänge gehen, lieber geht er öfters aber nur für kurze Zeit spazieren. Trainieren mag dein alter Hund immer noch, doch muss das Training auf seine Bedürfnisse und Möglichkeiten angepasst werden. 

Die meisten Hunde fahren sehr gerne Autos. Lass deinen Hund bitte im Sommer nie im Auto zurück, das kann für den Hund tödlich enden, denn die Hitze im Auto steigt enorm rasch an.
Du musst deinen Hund entweder an einem gut sitzendend Brustgeschirr und Autogurt auf der Rückbank sichern, oder noch besser gib deinen Hund in eine sichere Transportbox, die dazu da ist, den Hund von A nach B zu transportieren. Der TCS hat 2025 Hundetransportboxen bewertet: https://www.tcs.ch/de/testberichte-ratgeber/tests/autozubehoer/hundetransportboxen.php
Tiere sind keine Sachen (seit 2023 CH-Zivilgesetzbuch). Im Strassenverkehr wird der Hund nicht als Ware, sondern als Ladung betrachtet.
Übrigens: Die Haltung des Hundes in einer Transportbox in der Wohnung ist nicht gestattet, auch wenn der Aufenthalt nur für kurz ist. Wird aber das Verschlussgitter der Transportbox entfernt, darf sie dem Hund als Rückzugsort zur Verfügung gestellt werden. 

Hundebegegnung
Hallo, wer bist du denn? Hunde sind soziale Lebewesen wie wir Menschen. Wenn zwei Hunde sich begegnen beschnüffeln sie sich gegenseitig im Anal-/Genitalbereich.
Informiere dich über die Körpersprache des Hundes. Es ist wichtig, dass du das Audrucksverhalten deines Hundes sowie anderer Hunde gut lesen kannst. 
Um die Körpersprache eines Hundes zu lesen, musst du immer den gesamten Hund, von der Nasenspitze bis zur Rute anschauen. 

Eine kurze Erläutering wie du deinem Hund die "Steadiness" beibringen kannst. Mit Steadiness ist gemeint, dein Hund bleibt zuverlässig und ruhig am Ort (z.B. im Sitz oder im Liegen), trotz Ablenkung (z.B. ein Ball wird geworfen, ein anderer Hund geht an deinem vorbei, etc).

Aufbau Steadiness:
1. Hund ins "Close" nehmen
2. Ball auf den Boden legen (langsame Bewegung)
3. Hund wartet auf dein Signal z.B. "Go" oder "Voran"
4. Hund nimmt den Ball auf
5. Hund soll den Ball dir wieder abgeben z.B. "Aus"
Wenn das gut klappt, steigerst du das Kriterium, z.B. lässt du den Ball fallen während dein Hund auf das Signal "Go" oder "Voran" wartet. Du machst es deinem Hund in kleinen Schritten schwieriger indem du den Ball auf eine kurze Distanz wirst oder du rollst den Ball auf dem Boden und dein Hund rührt sich dabei nicht, erst auf dein Signal holt er den Ball. 

Sicherheit (ein Grundbedürfnis)
Jeder Hund hat ein Bedürnis nach Sicherheit sowie Schmerz- und Angstfeiheit. 
Schütze deinen Hund vor möglichen Gefahren und Situationen, die dein Hund als Gefahr aufnimmt. Regeln, Strukturen, Rituale, Gewohnheiten und deine souveräne Führung geben deinem Hund einen sicheren Rahmen für seinen Alltag.


Calming Signals - Beschwichtigungssignale
Beschwichtigungssignale werden von Hunden (innerartlich aber auch artübergreifend) zur Vorbeugung von Konflikten eingesetzt. Sie sollen Bedrohungen und Probleme vermeiden, Stress und Unruhe, Nervosität, laute Geräusche und andere unangenehme Dinge beschwichtigen. Die Signale können auch der eignen Beruhigung dienen. 

Diese Signale haben alle Hunde gemein, unabhängig von ihrer Rassezugehörigkeit. Hunde verstehen diese Signale, die dazu da sind mögliche Konflikte zu vermeiden.

Beispiele:
sich über die Nase lecken
Blinzeln (Augen zukneifen)
Gähnen
Pfote anheben
Schnüffeln
sich setzen oder sich hinlegen
Blick abwenden
Kopf abwenden
Körper abwenden (nicht frontal zum Gegenüber stehen)
einen Bogen laufen

Schnüffelspass
Hunde lieben es ihre Nase einzusetzen. Deshalb sind spannende Suchaufgaben eine geeignete Auslastung für Hunde jeden Alters. Der Geruchsinn ist der stärkste Sinn jeden Hundes. Hunde erkunden die Welt vor allem mit der Nase. Hunde verfügen über 125 bis 300 Millionen Riechzellen, während wir Menschen nur 5 bis 10 Millionen aufweisen. Während andere Sinne im Leben eines Hundes schwächer werden, produziert die Nase ständig neue Zellen.

Catch the mouse! Jagdverhalten (Beutefangverhalten) gehört zum Normalverhalten beim Hund und kann nicht gelöscht werden. 

Es wird gezeigt unabhängig von Hungergefühl, weil es ganz einfach Spass macht (Lustgefühl) und einen selbstbelohnenden Effekt hat.
«Jagdverhalten hat nichts mit Aggressionsverhalten gemein. Ihre Ziele sind entgegengesetzt.»
Jagdverhalten dient der zunehmenden Abstandsverringerung, wohingegen das Aggressionsverhalten möglichst NICHT auf eine Vernichtung des Gegners abzielt, es schafft Distanz. 
Das Jagdverhalten wird in eine Handlungskette bestehend aus neun Elementen aufgegliedert: 

1. Suchen/Nachfolgen 

2. Erstarren 

3. Fixieren 

4. Lauern 

5. Anschleichen 

6. Hetzen 

7. Angreifen/Packen 

8. Töten 

9. Fressen 
Es gibt Trainings, bei denen dein Hund kontrolliert Elemente des Jagdverhaltens zeigen darf, z.B. das Dummy-Training, die Fährtenarbeit, Schnüffelspiele, das Spiel mit der Reizangel, etc. 

Mensch-Hund-Beziehung
Auch einfach mal Spass zusammen haben, das ist wichtig und stärkt die Beziehung. Beachte dabei die Fitness deines Hundes und überfordere ihn nicht. Schau, dass dein Hund sich rasch wieder beruhigen kann und in keine zu hohe Erregungslage kommt und wenn, dann nur für kurz. 

Selbstbelohnung
Freddie und die Futtertube - gib sie mir und ich weiss wie mich selbst belohnen :).
Selbstbelohnung bedeutet, dass sich der Hund durch sein eigenes Verhalten selbst verstärkt, ohne dass der Mensch eine Belohnung gibt. Das Verhalten lohnt sich für den Hund von selbst – deshalb wird es immer wieder gezeigt.

Beispiele: 
Dein Hund zieht an der Leine - damit kommt er schneller ans Ziel
Dein Hund jagd - Jagen selbst macht Spass
Dein Hund rennt zu einem anderen Hund - er freut sich auf soziale Interaktion, ein Spiel
Dein Hund springt auf den Tisch - er bekommt Essen 
Bei all den oben genannten Beispielen hast du deinen Hund nicht belohnt. 

Gemeinsam trainieren
Canela, die Podengo Hündin aus Spanien hat den Erziehungskurs mit ihren "Eltern" im HundeCollege absolviert. Das Training hat uns allen super viel Freude bereitet. Vielen Dank!

Gin, der aufgeweckte Zwergpinscher, kam mit 10 Wochen zum Training ins HundeCollege. Spielerisch lernte er neue Verhaltensweisen in kleinen Schritten kennen. Er verzaubert jeden Menschen mit seinem Charme.

Positive Belohnen
Teddy bekommt ein Leckerli als Belohnung (positvie Verstärkung). Das ist richtig, denn darüber freut sich Teddy. Nebst Futter gibt andere Belohnungsmöglichkeiten, z.B. spielen. Finde heraus, was dein Hund am liebsten mag.

Aufmerksamkeitsübung mit einer Hundegruppe. Top!

Erholung ist wichtig!
Nach dem Hundespaziergang oder -training braucht es eine Pause um all das Erlebte verarbeiten zu dürfen. Hunde schlafen/ruhen bis zu 17 Stunden am Tag. Das Erholungsbedürfnis ist individuell und hängt von den erlebten Eindrücken und Aktivitäten ab. Alter sowie Gesundheitszustand müssen berücksichtigt werden. 

Joy (im Q1 2026 verstorben, was mich sehr traurig stimmt) spielte super gerne mit einem Ball oder einem Kong. Für sie war das Spielen die bevorzugte Belohnung im Training. 

Tokyo hat das HundeCollege im Alter von 12 Wochen besucht. Sie ist eine bezaubernde Mini American Shepherd Hündin, die immer gut drauf ist und sich mit anderen Individuen, egal ob Mensch, Hund, Katze...einfach gut versteht. 

Balance-Akt von Dobermann Dexter. Sehr geschickt oder einfach nur Zufall ;)?

Wasser-Spass
Der Labrador Brody geniesst eine kühle Erfrischung. Wenn wir mit dem Hund unterwegs sind, achten wir darauf, stets frisches Wasser dabei zu haben, das wir dem Hund zum Trinken anbieten können. Bei hohen Temperaturen grade im Sommer ein Muss! Lass deinen Hund nicht aus Pfützen Wasser trinken und achte darauf, dass dein Hund nicht aus Gewässern trinkt, die einen hohen Wert an Blaualgen (z.B. Greifensee) aufweisen. 

An Ostern durfte Icka die versteckten Eier suchen. Nach erfolgreichem Training durfte Icka eines der gekochtes Eier genüsslich fressen. 

Schleppleine
Nala, der kleine aufgeweckte Sonnenschein (Mischling aus Rumänien) wird aus dem Bleib abgerufen. Sie wird an der Schleppleine geführt, weil der Abruf noch nicht zuverlässig sitzt und dabei dient die Schleppleine als Managementmassnahme. 
Im Kanton Zürich gilt zwischen dem 1. April und dem 31. Juli (Brut- und Setzzeit) Leinenpflicht für Hunde im Wald und 50m vom Waldrand entfernt. Eine Schleppleine eignet sich gut, dem Hund trotzdem etwas mehr Freiraum zu geben, als dass er an der Führleine geführt wird. 

Fährtenarbeit
Icka ist konzentriert bei der Fährtenarbeit. Sie kann es jeweils kaum abwarten bis es endlich los geht. Fährtenarbeit (Nasenarbeit am Boden, z.B. Mantrailing oder klassische Fährte) eignet sich grundsätzlich für fast jeden Hund, weil alle Hunde einen sehr guten Geruchssinn (der stärkste Sinn eines Hundes) haben. Besonders geeignet sind jedoch Rassen mit ausgeprägtem Jagd-, Such- oder Arbeitsinstinkt. 

Steadiness-Training
Nala, die Mischlings Hündin aus Rumänien hat eine gute Resilienz und ist ausgesprochen jagdlich motiviert. Sie ist aufmerksam und lernt sehr schnell. Das Steadiness Training setzt sie mit Bravur um. 

Oria, die Mischlings Hündin aus Portugal war zu Besuch im HundeCollege. Clever wie sie ist, hat sie die ersten Schritte des Treibball Trainings sofort verstanden.